Google-Unternehmensprofil: fünf Dinge, die Sie selbst erledigen können
Der erste Schritt kostet nichts.
Sichtbarkeitsanalyse startenWas können Sie an Ihrem Google-Profil selbst verbessern? Fünf Dinge, für die Sie niemanden brauchen: die richtige Kategorie, gepflegte Öffnungszeiten samt Feiertagen, echte Fotos aus Ihrem Unternehmen, der Fragen-und-Antworten-Bereich und eine Antwort auf jede Bewertung. Alle fünf kosten nichts außer Zeit. Wo daraus laufende Arbeit wird, beginnt SEO Rosenheim.
Was ist ein Google-Unternehmensprofil überhaupt?
Es ist der Kasten, der bei einer Suche nach Ihrem Unternehmen neben oder über den normalen Treffern erscheint — mit Name, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen und drei Schaltflächen. Er gehört Google, wird aber von Ihnen gepflegt. Und er erscheint, ob Sie sich darum kümmern oder nicht.
Wer in Rosenheim nach einem Handwerker, einer Kanzlei oder einem Restaurant sucht, bekommt zuerst die Karte und die Profile daneben. Was dort steht, ist oft die gesamte Grundlage für die Entscheidung, wen jemand anruft. Ein unvollständiges Profil verliert diese Entscheidung, bevor Ihre Website überhaupt ins Spiel kommt.
Warum entscheidet sich das oft ohne Ihre Website?
Weil zwei der drei Wege aus dem Profil nie auf Ihrer Seite landen. Wer anruft, ruft direkt aus dem Profil an. Wer die Route startet, sitzt Minuten später im Auto. Nur der dritte Weg öffnet Ihre Website. Das Profil trägt die anderen beiden allein.
Welche fünf Handgriffe erledigen Sie ohne Agentur?
Kategorie und Leistungsgebiet, Öffnungszeiten mit Feiertagen, eigene Fotos, der Fragen-Bereich und Ihre Antworten auf Bewertungen. Für jeden Punkt brauchen Sie ein Google-Konto und ein paar Minuten.
1. Die Hauptkategorie prüfen
Die Hauptkategorie entscheidet mit, bei welchen Suchen Sie überhaupt auftauchen. Viele Profile stehen seit Jahren auf einer zu allgemeinen Kategorie, weil sie beim Anlegen einmal geraten wurde. Wählen Sie die engste Kategorie, die Ihre Haupttätigkeit beschreibt, und ergänzen Sie weitere als Nebenkategorien — nicht umgekehrt.
2. Öffnungszeiten, besonders die an Feiertagen
Reguläre Zeiten pflegen die meisten. Die Feiertagszeiten fast niemand. Genau die zeigt Google aber hervorgehoben an — und wer vor verschlossener Tür steht, schreibt das in eine Bewertung. Tragen Sie die Feiertage für die nächsten zwölf Monate im Voraus ein, dann ist das Thema für ein Jahr erledigt.
3. Echte Fotos aus Ihrem Unternehmen
Keine Katalogbilder. Werkstatt, Team, Fuhrpark, Eingang bei Tageslicht — so, dass jemand Ihr Haus wiedererkennt, wenn er davorsteht. Ein Foto vom Eingang klingt banal und spart Anrufern das Suchen. Laden Sie regelmäßig nach, nicht einmal dreißig Stück und dann zwei Jahre nichts.
4. Den Fragen-Bereich selbst füllen
Im Profil kann jeder Fragen stellen — und jeder kann sie beantworten, auch Fremde. Sie dürfen dort selbst Fragen einstellen und beantworten. Nehmen Sie die fünf Fragen, die bei Ihnen täglich am Telefon fallen: Parken, Anfahrt, Kostenvoranschlag, Notdienst, Zahlungsarten.
5. Jede Bewertung beantworten
Auch die guten, auch die knappen. Eine Antwort zeigt allen späteren Lesern, wie Sie mit Kritik umgehen — das liest sich oft wichtiger als die Bewertung selbst. Bei einer schlechten Bewertung: sachlich bleiben, keine Details zum Auftrag öffentlich machen, das Gespräch nach außerhalb anbieten.
Das können Sie heute selbst erledigen
- Profil aufrufen und die Hauptkategorie gegen Ihre Haupttätigkeit prüfen — fünf Minuten.
- Die Feiertage der nächsten zwölf Monate eintragen — zwanzig Minuten, einmal im Jahr.
- Drei Fotos mit dem Telefon machen: Eingang, Arbeitsplatz, Team.
Warum kann Ihnen niemand einen Platz in der Trefferliste zusagen?
Weil Sie die Eingaben steuern, nicht das Ergebnis. Kategorie, Zeiten, Fotos und Antworten tragen Sie ein. Was daraus wird — ob Sie erscheinen, welches Foto zuerst kommt, welche Bewertung oben steht — entscheidet Google. Wer Ihnen einen Platz verspricht, verspricht etwas, das ihm nicht gehört.
Warum keine gekauften Bewertungen?
Weil sie gegen die Richtlinien von Google verstoßen und im schlechtesten Fall das ganze Profil kosten. Sie sind außerdem erkennbar: viele Fünf-Sterne-Wertungen ohne Text, in kurzer Zeit, von Konten ohne Verlauf. Der Schaden trifft genau das, was Sie aufbauen wollten.
Dazu kommt die rechtliche Seite: Bewertungen, die kein echtes Kundenerlebnis abbilden, gelten als irreführende geschäftliche Handlung. Der sichere Weg ist der langsamere — zufriedene Kunden nach Abschluss aktiv fragen, ohne Gegenleistung.
Bitten Sie um eine Bewertung, wenn die Arbeit gerade fertig und der Kunde zufrieden ist. Nicht zwei Wochen später per Serienmail.
Woran merken Sie, dass es wirkt?
An Ihrem Telefon. Legen Sie einen Zettel daneben und notieren Sie vier Wochen lang, wie viele Anrufer sagen, sie hätten Sie über Google gefunden. Das ist ungenau — aber es ist Ihre eigene Zahl, und die schlägt jede Statistik, die Ihnen jemand vorlegt.
Daneben zeigt das Profil selbst eine Auswertung: wie oft es aufgerufen wurde, wie oft jemand angerufen, die Route geöffnet oder die Website angeklickt hat. Notieren Sie den Stand heute, bevor Sie etwas ändern. Ohne Vorher-Wert ist ein Nachher-Wert nur eine Zahl.
| Handgriff | Aufwand | Wie oft |
|---|---|---|
| Hauptkategorie prüfen | 5 Minuten | einmal, dann bei Änderung |
| Feiertage eintragen | 20 Minuten | einmal im Jahr |
| Fotos nachladen | 10 Minuten | monatlich |
| Fragen-Bereich pflegen | 30 Minuten | einmal, dann bei Bedarf |
| Bewertungen beantworten | 2 Minuten je Bewertung | laufend |
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis Änderungen sichtbar sind?
Öffnungszeiten und Fotos erscheinen meist innerhalb weniger Stunden. Eine geänderte Kategorie kann länger brauchen und wird teils manuell geprüft. Rechnen Sie mit Tagen, nicht Minuten.
Brauche ich noch eine Website, wenn ich ein Profil habe?
Ja. Das Profil gehört Ihnen nicht — die Regeln macht Google, und es kann gesperrt werden. Ihre Website ist der Teil, den Ihnen niemand abschalten kann. Das Profil führt Menschen dorthin.
Was mache ich mit einer offensichtlich falschen Bewertung?
Sachlich und öffentlich antworten, dass sich kein Auftrag zuordnen lässt, und die Bewertung über das Profil melden. Ein Löschen ist nicht sicher. Die ruhige Antwort wirkt auf Mitleser oft stärker als die Entfernung.
Quellen
- Google-Hilfe: Unternehmensprofil verwalten — Kategorien, Öffnungszeiten, Fotos, Fragen und Antworten. Abrufdatum wird bei der Freigabe ergänzt.
- Google-Richtlinien für Bewertungen und von Nutzern beigesteuerte Inhalte. Abrufdatum wird bei der Freigabe ergänzt.
- Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), § 5 — irreführende geschäftliche Handlungen.
Wie dieser Beitrag entstand: Entwurf mit KI-Unterstützung geschrieben, fachlich geprüft von Thorsten Fischer, freigegeben von Maximilian Cobilanski. Es wurden keine Kundendaten verarbeitet. Der Beitrag enthält keine Zahlen aus fremden Erhebungen.
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